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DER VDP.BADEN

Willkommen beim VDP.Baden

Die Kraft von 1800 Sonnenstunden im Glas 

Baden ist ein eigenes kleines Weinuniversum – ein recht warmes und sonniges noch dazu. Auf der einen Seite der Bodensee, mit seiner Sicht auf die Alpengipfel – auf der anderen Seite die herrlichen Flussstreifen des Taubertals. Hier die sanft gewellten Hügel Heidelbergs, dort das hoch über dem Rheintal thronende Massiv des Kaiserstuhls, und im Zentrum der Region die Rebhänge entlang des Schwarzwalds. Die Weinvielfalt hier ist nicht nur eine Kapriole des Zeitgeistes, sondern so natürlich gewachsen, wie die klimatischen und geologischen Unterschiede.


Vom hitzigen Kaiserstuhl bis ins kühle Taubertal ...

Das sich mehr als 320 Kilometer weitgehend parallel zum südlichen Rhein entlang des Schwarzwalds erstreckende Baden ist schon wegen seiner Ausdehnung deutlich von Landschafts- und Klimaunterschieden geprägt. Durch die sogenannte Burgundische Pforte zwischen den Vogesen und dem Jura strömt hier Mittelmeerluft durch das Rhone- und Saône- bis ins Rheintal. Während dadurch im Süden rund um den Kaiserstuhl bis hinunter nach Schliengen heiße, trockene Sommer mit mediterranen Temperaturen die Regel und kalkhaltige Böden weit verbreitet sind, wird das Klima nach Norden hin etwas gemäßigter. Dabei ist es aber auch hier meistens noch vom warmen Oberrheingraben geprägt, der sich in nördlicher Richtung geologisch betrachtet sogar bis nach Frankfurt/Main erstreckt. Die vielfältigen Untergründe von Kalkgestein, Vulkaniten, Gneis und Granit bis hin zu Gipskeuper werden vielerorts von  Löss bedeckt, welches in den Kaltzeiten der Erdgeschichte entstanden ist und sich durch Anwehungen über tausende Jahre hinweg angelagert hat.

In seinen nordöstlichen Auskragungen reicht das Gebiet bei Wertheim sogar fast bis an den Main heran.  Die Temperaturunterschiede liegen zwischen Nord und Süd bei über 1,5° im Jahresdurchschnitt. Das südliche Baden bekommt durchschnittlich 145 Sonnenstunden im Monat, die nördlichen Lagen 138 Stunden. Die Niederschlagsmenge liegt an den westlichen Ausläufern des Schwarzwalds in der Regel bis doppelt so viel  höher als in den Weinbaubereichen im Oberrheingraben oder um Heidelberg oder am Main; z.B. 600 – 800 ltr./Jahr am Kaiserstuhl oder bis zu 1.400 ltr./Jahr in den Höhenlagen der Ortenau. Baden ist Burgunderland. Angeführt von der Hauptrebsorte Spätburgunder, nimmt die Pinot-Familie über die Hälfte der Gesamtrebfläche Badens in Anspruch; innerhalb des VDP sogar fast Zweidrittel. Der Riesling spielt mengenmäßig mit acht Prozent der Anbaufläche auf den ersten Blick eine kleinere Rolle; in den Riesling-Enklaven der Ortenau und des Kraichgaus bildet diese Sorte in manchen Weingütern aber mehr als 90 % des Rebsortenspiegels ab. Nicht nur hier und im Kraichgau  entstehen in Baden Rieslinge von außerordentlicher Qualität, die gemeinsam mit den Burgundern das Zentrum des badischen Spitzenwein-Universums bilden.

Naturweinanhänger seit 1907

Als Ursprung des VDP.Baden gründeten sich 1907 in Baden gleich 4 Naturweinbauvereine, die sich 1908 zum Verband der badischen Naturweinbau-Vereine zusammenschlossen und 1910 zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes deutscher Naturweinversteigerer (heute VDP.Bundesverband) gehörten. Vor der Einführung der heute bekannten und gesetzlich geregelten Einteilung der Weine in Tafel-, Qualitäts- und Prädikatsweine 1971 sprach man bei "unverbesserten" Weinen von Naturweinen.

Während des Zweiten Weltkrieges blieben die Reben ungepflegt oder wurden zerstört. Zudem waren die Fachleute, die die Rebflächen wieder hätten in einen ertragsfähigen Zustand bringen können im Krieg verblieben, geschwächt, versehrt oder überaltert. So kam es erst 1950 zur Wiedergründung in Offenburg während einer Tagung der badischen Weinerzeuger. Es folgten verschieden Namensänderungen des Vereins in der Zeit von 1955 bis in die 70er Jahre hinein.

MILESTONES DES VDP.BADEN:

1986 In Angelbachtal-Michelfeld wird der VDP.Baden gegründet, der im selben Jahr dem Bundesverband beitritt und dessen Satzung anerkennt.
2007 Die Mitglieder des Regionalvereins feiern ihr 100-jähriges Bestehen.

Seit dem Jahrgang 2012 gilt die neue vierstufige VDP.Klassifikation. Darin werden die trockenen Weine zwar als Qualitätswein etikettiert, es gelten aber weiterhin die Grundsätze für Naturweine. Darüber hinaus ist die nachhaltige Pflege der häufig aufwändig zu bewirtschaftenden Weinbergslagen heute wichtiger denn je.



EHEMALIGE VORSTÄNDE:


Claus Burmeister (Vorsitzender) | 2001 - 2009
Adrian Graf von Hoensbroech (Vorsitzender) | 1999 - 2001
Rüdiger Graf von Hoensbroech (Vorsitzender) | 1986 - 1999


Rosemarie Blankenhorn (stellv. Vorsitzende) | 2009-2013
Rainer Bercher (stellv. Vositzender) | 2001-2009
Hubert Doll (stellv. Vorsitzender) | 2001-2009
Wolf Dietrich Salwey (stellv. Vorsitzender) | 1986 - 2001

Der Vorstand des VDP.Baden

VORSITZENDER VDP.BADEN
JOACHIM HEGER

VDP.Weingut Dr. Heger
Bachenstrasse 19
79241 Ihringen

Mail: info@heger-weine.de
Website: www.heger-weine.de

Tel.: +49 (0)7668/995110 

STV. VORSITZENDER VDP.BADEN
(seit 2013)

ARNE BERCHER
VDP.Weingut Bercher

STV. VORSITZENDER
(seit 2009)

MARKUS WÖHRLE 

VDP.Weingut Wöhrle
Weinbergstr. 3
77933 Lahr

Mai:l info@woehrle-wein.de

Tel.: +49 (0)7821/25332 

 

KASSE & FINANZEN
REGINA STIGLER

VDP.Weingut Stigler
Bachenstr. 29
79241 Ihringen

Mail: info@weingut-stigler.de

Tel.: +49 (0)7668/297

 

Kontakt zum VDP.BADEN

GESCHÄFTSSTELLE
TIMO RENNER

Neunkircherstr. 16
D-79241 Ihringen


Tel.: +49 (0)7668 2004992
Fax: 49 (0)7668 2004993


Mail: info@vdp-baden.de