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DER VDP.NAHE

Willkommen beim VDP.Nahe

Elegant und gradlinig ...

Mit 4200 Hektar (davon 550 VDP.klassifiziert) ist das Anbaugebiet Nahe nicht gerade groß, jedoch zählt es aufgrund der geologischen Vielfalt seiner Böden fraglos zu den interessantesten Weinbauregionen Deutschlands. Die Weinberge erstrecken sich vom südlichen Rand des Rheinischen Schiefergebirges bis in die Nahe-Seitentäler von Alsenz bis Glan. Die Rieslinge, die hier die Hauptrolle spielen, bestechen durch ihre Eleganz und filigrane Struktur.


Geologische Vielfalt meets Cool Climate

Das Anbaugebiet Nahe nimmt mit seinen 550 Hektar klassifizierter Fläche zwar nur einen kleinen Anteil der vom VDP ausgezeichneten Rebfläche ein, dennoch hat es eine breite geologische Vielfalt zu bieten. Die Weinberge erstrecken sich vom südlichen Rand des Rheinischen Schiefergebirges bis in die Nahe-Seitentäler von Alsenz und Glan. An der Unteren Nahe findet man zwischen Wallhausen und Bingerbrück devonisches Gestein, wie Phyllite, Grünschiefer und Quarzite. Im überwiegenden Teil der Naheregion prägen Sandsteine des Oberrotliegenden den Untergrund. Um Monzingen bestimmt blauer und roter Schiefer die Böden. Zwischen Bad Münster und Schloßböckelheim dominiert Vulkanverwitterung. Die Region ist im Vergleich eher kühl – viele Weinberge haben aber durch Ausrichtung, ihre geschützte Situation und den Einfluss der Nahe ein besonderes – und deutlich wärmeres – Mikroklima.

An der Nahe existierte bereits vor hundert Jahren eine Art Lagenklassifikation, die sich an der Grundsteuer der jeweiligen Parzelle orientierte. Die Ergebnisse wurden im Jahr 1901 in einer „Nahe-Weinbaukarte für den Regierungsbezirk Koblenz“ dokumentiert.

Die Geschichte des VDP.Nahe

An der Nahe waren Weinversteigerungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht weniger verbreitet als in den anderen Regionen im Einzugsbereich des Rheins. Warum sich eine handvoll um Bad Kreuznach herum gelegener Weingüter nicht schon im Gründungsjahr des VDNV, sondern erst im folgenden Jahr 1911 zusammenschlossen und unter dem Namen "Verein der Naturwein-Versteigerer an der Nahe" dem VDNV beitraten, lässt sich derzeit nicht mehr ermitteln. Auch andere Entwicklungen geben Rätsel auf: So fanden bald nach der Gründung der Bundesrepublik auch an der Nahe wieder Weinversteigerungen statt, doch kam es nicht zur Wiedergründung des Vereins und somit auch zu keiner Mitgliedschaft der „Nahe“ im VDNV.

In seiner heutigen Gestalt bildete sich der VDP.Nahe erst in den siebziger Jahren. Ohne jemals mehr als zehn Mitglieder zu zählen, umfasst „die Nahe“ indes heute auf 550 Hektar die besten Rebflächen des gesamten Anbaugebiets von Monzingen bis an den Rhein. Unter den Regionalverbänden bildet der VDP.Nahe nach den Regionen Mosel-Saar-Ruwer und Rheingau den dritten im Bunde derer, die im Herbst jedes Jahres eine öffentliche Weinversteigerung abhalten. Michael Prinz zu Salm-Salm (Wallhausen) hatte als VDP.Präsident zwischen 1990 und 2007 maßgeblichen Anteil an dem Aufschwung des Qualitätsweinbaus in Deutschland und an der weltweiten Renaissance des Rieslings. Auch die vom VDP etablierte Klassifizierung der Ersten Lagen hat Prinz Salm auf den Weg gebracht.​​​​​

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EHEMALIGE VORSITZENDE:

1951-1990   Egon Anheuser, Bad Kreuznach
1990-1991   Michael Prinz zu Salm-Salm, Wallhausen
1991-1993   Egbert Graf von Plettenberg, Bad Kreuznach
1993-2016   Armin Diel, Burg Layen

Der Vorstand des VDP.Nahe

VORSITZENDER

FRANK SCHÖNLEBER

VDP.Weingut Emrich-Schönleber
Soonwaldstraße 10a
55569 Monzingen

Tel.: +49 (0)6751 855 5159
Mail: weingut@emrich-schoenleber.de 

Kontakt zum VDP.Nahe

GESCHÄFTSSTELLE

LINDA ANSPACH

c/o VDP.Weingut Emrich-Schönleber

Soonwaldstraße 10a
55569 Monzingen

Tel.: +49 (0)6751 / 855 5159
Mail: info@vdp-nahe.de