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© VDP.Weingut Dr. Heger by Baschi Bender

VDP.WEINGUT
DR. HEGER

„98 PROZENT UNSERER WEINE SIND TROCKEN.“

JOACHIM HEGER ÜBER SEIN WEINGUT UND SEINE WEINE IN IHRINGEN AM KAISERSTUHL

Dr. Heger

Bachenstraße 19
79241 Ihringen

Tel+49 (0)7668/995110
Fax+49 (0)7668/9300
Mailinfo@heger-weine.de
Mo-Fr 8.30-12:00, 13.30-17.30; Sa 10.00-14:00 sowie nach Vereinbarung
Inhaber

Joachim Heger

Kellermeister

Jürgen Jehle

Im VDP seit

1986

Rebfläche in Hektar

28,00 Hektar

Flaschenproduktion

120 000

je 30% Spät- & Grauburgunder, 15% Weissburgunder, 10% Riesling, je 3% Silvaner & Chardonnay, je 2% Muskateller & Gewürztraminer, 1% Scheurebe sowie 4% weitere Sorten

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Joachim Heger: Viele besondere Lagen! Die bekannteste ist wohl die
VDP.ERSTE LAGE® Ihringer Winklerberg. Sie zählt zu den berühmtesten Lagen und ist eine der wärmsten Deutschlands. Auch eine Besonderheit: 98 Prozent unserer Weine sind trocken.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Joachim Heger: Unsere Weine sind authentisch, klassisch und trocken. Der Restzucker in der Regel bei allen unter vier Gramm pro Liter, das ist für mich ideal. Nicht zuviel – aber auch nicht zu wenig.

 

VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Joachim Heger: Wie gesagt, einen konsequent trockenen.

VDP: Haben Sie eine Lieblingsrebsorte?

Joachim Heger: Da gibt's viele: Riesling, alle Burgunder, Chardonnay, Muskateller. Und – Sie werden es schon ahnen – alle werden trocken ausgebaut. 


VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Joachim Heger: „Pferd Willi“ – ein ganz eigenständiger Silvaner mit zugegeben eigenwilligem Namen. Willi ist übrigens kein Marketing Gag, sondern der Name eines jungen Kaltblüters, der uns bei der Bodenbearbeitung der 40 Jahre alten Silvaner-Rebanlage geholfen hat. Durch das Pflügen auf althergebrachte Weise können wir der Bodenverdichtung entgegenwirken und gleichzeitig ein altes Kulturgut wiederbeleben.

„ICH VERSUCHE DIE TRADITION ALS ETWAS INNOVATIVES ZU SEHEN.“

VDP: Warum sind Sie Winzer geworden?

Joachim Heger: Ich wollte wie mein Großvater Arzt werden und Medizin studieren. Als Studienplatz bekam ich dann Hannover zugeteilt – und nach zwei Monaten dachte ich: „Es ist doch besser, du gehst nach Geisenheim.“ Ich habe die Entscheidung keine Sekunde bereut!


VDP: Haben sie Vorbilder?

Joachim Heger: „Mimus“ – so wurde mein Vater Wolfgang als Kind genannt. Als ich das Weingut 1992 übernahm, habe ich ihm einen Wein gleichen Namens gewidmet – einen ganz besonderen Wein, versteht sich. Ein anderes Vorbild ist Henri Jayer – die Legende aus dem Burgund.

Pferd Willi
Silvaner
VDP.GUTSWEIN

VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Joachim Heger: Weiter am Qualitätsschräubchen drehen, immer wieder das eine oder andere verbessern. Und irgendwann einmal das Weingut bestens bestellt an meine Töchter übergeben.

 

VDP: Wie vereinen Sie Tradition und Innovation?

Joachim Heger: Ich versuche, die Tradition als etwas Innovatives zu sehen. Wir werden weiter das Holzfass einsetzen!