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VDP.WEINGUT
VON OETINGER

„Ich sehe mich gleichzeitig als Pionier neuer Ideen und Teil der rheingauer Geschichte.“

Achim von Oetinger über seine Weine und sein Weingut im Rheingau

von Oetinger

Rheinallee 1
65346 Eltville-Erbach

Tel+49 (0)6123/62528
Fax+49 (0)6123/62691
E-Mailvonoetinger@t-online.de
Verkaufszeiten
Mo + Fr ab 16.00; Sa-So, feiertags ab 12.00
Inhaber

Achim von Oetinger

Kellermeister

Achim von Oetinger

Rebfläche in Hektar

13,00 Hektar

Rebsorte

85% Riesling, 10% Spätburgunder, 5% Grau- & Weissburgunder

VDP:  Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Achim von Oetinger: 2008 habe ich mich entschlossen, ausnahmslos die Qualität in den Fokus zu stellen. Ohne Wenn und Aber. Dafür habe ich bei null wieder angefangen. Wer mich kennt, kennt meine Leidenschaft, Neues zu lernen und meine Unnachgiebigkeit, besser zu werden. Alles zu hinterfragen. So widmete ich mich der Suche nach immer mehr Qualität im Wein. 
Der Rheingau ist meine Heimat, er hat seine Geschichte und eine große Tradition. Ich interpretiere beides neu. So habe ich aus der Tradition gelernt, respektiere sie und sehe mich gleichzeitig als Pionier für neue Ideen und Teil der Geschichte.

VDP:  Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Achim von Oetinger: Kein Wein zeigt mehr meine Idee und meine Philosophie wie mein Wein „MINERAL“.

„Riesling braucht Zeit. Großer Riesling braucht viel Zeit.“

VDP:  Welchen Weinstil streben Sie an? Haben Sie eine Lieblingsrebsorte?

Achim von Oetinger: Ganz klar, RIESLING! Ich möchte auch zukünftig altbewährte rheingautypische Traditionen auf eine neue Art, innovativ mit meinem persönlichen Bauchgefühl gepaart, interpretieren – so entsteht ein echter „OE“.

VDP:  Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Achim von Oetinger: Mein Wein ist anders. Ich mache Wein mit Herz und Liebe und Leidenschaft. Abseits der ausgetretenen Pfade. Mainstream ist nicht mein Ding.
„Ein großer Wein wird nicht gemacht, ein großer Wein wächst im Weinberg“. Dort wächst auch das Vertrauen in die Trauben. Und doch sind es nur die besten, die ins Fass gelangen. Selektion ist die Voraussetzung für das ganz Besondere. So hatte ich bei einem Marcobrunn jede Beere in der Hand.
Das Arbeiten im Keller ist dagegen „kontrolliertes Nichtstun“. Aber das ständig. Ich kann stundenlang im Keller sitzen, warten und nachdenken, während die Weine mit der Zeit das werden, was ich mir vorstelle.

VDP:  Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Achim von Oetinger: Besonders stolz bin ich auf meinen „MARCOBRUNN GG“. Jedes Jahr nur 500 Flaschen; großartiges Terroir – mehr geht nicht.