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VDP.WEINGUT
KLAUS ZIMMERLING

„ZU DDR-ZEITEN MANGELTE ES AN SPANNENDEN WEINEN – DA WOLLTE ICH GERN SELBST VERSUCHEN, OB ES AUCH ANDERS GEHT.“

KLAUS ZIMMERLING ÜBER SEINE WEINE UND SEIN WEINGUT IN DRESDEN

Klaus Zimmerling

Bergweg 27
01326 Dresden

Tel+49 (0)351/2618752
Fax+49 (0)351/2618752
Mailinfo@weingut-zimmerling.de
nach Vereinbarung, saisonale Öffnungszeiten des Weinverkaufs siehe Website
Inhaber

Klaus Zimmerling

Kellermeister

Klaus Zimmerling

Im VDP seit

2010

Rebfläche in Hektar

4,00 Hektar

Flaschenproduktion

13 000

40% Riesling, 20% Weißburgunder, 16% Grauburgunder sowie Kerner, Gewürztraminer & Traminer

Geologie

verwitterter Granit, Gneis

Anbaugebiet

Sachsen

Weinprobe
Weinproben nach Vereinbarung

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Klaus Zimmerling: Die Symbiose von Kunst – Skulpturen meiner Frau Malgorzata Chodakowska – und handwerklichem Wein. Im Keller setzen wir italienische Korbpressen mit sehr geringem Druck ein – ohne Aufscheitern. Es findet also nur eine Pressung statt. Wir stehen für kompromisslose Qualität und Einzigartigkeit, deshalb arbeiten wir von Anfang an ökologisch. Wir machen fast alles – Rebschnitt, Laubarbeit, Lese und vieles andere – in Handarbeit. Mit der VDP.GROSSEN LAGE® KÖNIGLICHER WEINBERG besitzen wir eine Monopollage und sind zwar eines der kleinsten VDP.Mitglieder, aber trotz geringer Mengen international bekannt.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Klaus Zimmerling: Mit minimal-invasivem Winemaking den Geschmack der Traube in die Flasche bringen. Unsere Erträge halten wir extrem gering: 25 bis 35 Hektoliter pro Hektar für alle Weine, selbst im Basisbereich. Wir setzen auf 100 Prozent Handlese im gesamten Weingut und ganz traditionell auf Maischestandzeit. Wir verzichten auf das Entrappen der Trauben und verwenden kein Holz – nur Edelstahltanks.


VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Klaus Zimmerling: Ich liebe Sortenvielfalt im Weißweinbereich, ganz oben steht aber Riesling. Unser Weinstil ist wie schon gesagt puristisch. Dank des kontinentalen Klimas erreichen wir eine extreme Jahrgangstypizität und aufgrund hoher physiologischer Reife oft Weine mit dezenter Restsüße.

„WIR WOLLEN MIT MINIMAL-INVASIVEM WINEMAKING DEN GESCHMACK DER TRAUBE IN DIE FLASCHE BRINGEN.“

VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Klaus Zimmerling: Unseren Riesling „R“ 2017 und Kerner „R“.


VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Klaus Zimmerling: Unter anderem auf den Grauburgunder A 2004 – leider nicht mehr erhältlich.


VDP: Warum sind Sie Winzer geworden?

Klaus Zimmerling: Zu DDR-Zeiten mangelte es an spannenden Weinen – da wollte ich gern selbst versuchen, ob es auch anders geht. Ich mache Weine aus Überzeugung, Leidenschaft, Spaß und Freude.

VDP: Haben Sie Vorbilder?

Klaus Zimmerling: Hans-Günter Schwarz.


VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Klaus Zimmerling: Hm. Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen ;-) Erstmal ein neues Weingutsgebäude.


VDP: Wie vereinen Sie Tradition und Innovation?

Klaus Zimmerling: Da ich die erste Generation auf meinem Weingut bin, gibt es keine starren Traditionen, sondern eine Mischung aus Innovation – etwa Veränderung beim Rebschnitt – und alten Traditionen, wie der Einsatz von Korbpresse und Maischestandzeit.


VDP: Warum sollte man Ihr Weingut noch besuchen?

Klaus Zimmerling: Wegen Attraktionen wie Schloss Pillnitz oder der Sächsischen Schweiz – liegt hier sozusagen alles vor der Nase. Und wegen der Skulpturen meiner Frau!