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REGINE MINGES

VDP.WEINGUT
THEO MINGES

„WER NICHT GENIESST, WIRD UNGENIESSBAR!“

REGINE MINGES ÜBER IHRE WEINE UND IHR WEINGUT IN FLEMLINGEN

Theo Minges

Bachstraße 11
76835 Flemlingen

Tel+49 (0)6323/93350
Fax+49 (0)6323/93351
Mailinfo@weingut-minges.com
Mo-Fr 9.00-12.00, 13.00-18.00; Sa 10.00-17.00
Inhaber

Theo Minges

Kellermeister

Familie Minges

Im VDP seit

2008

Rebfläche in Hektar

25,00 Hektar

Flaschenproduktion

180 000

35% Riesling, 20% weiße Burgundersorten, 12% Spätburgunder, 8% Scheurebe, 25% übrige Sorten

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Regine Minges: Als Gast sind Sie bei uns sofort „zu Hause“. Nicht nur durch die örtliche Verwobenheit der Privat- und Geschäftsräume fühlt man sich gleich in die Familie integriert. Der enge Kontakt zwischen uns und der großen Stammkundschaft ist über die Generationen gewachsen und wird mit Herzlichkeit gelebt. Jeder soll sich bei uns wohlfühlen und bekommt auch „Wohlfühlweine“. Das Haus selbst stammt aus dem 15. Jahrhundert; seit der Generation des Ururgroßvaters leben wir im heutigen Weingut. Viele Antiquitäten haben sich im Laufe der Jahre angesammelt und erzählen ihre Geschichte. Spannend ist auch der ehemalige Zehntkeller des Grafen von der Leyen aus dem 15. Jahrhundert.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Regine Minges: Wir betreiben Ökoweinbau aus Überzeugung, nachhaltig für uns, die nächsten Generationen und für die Genießer. Unser Ansatz ist ganzheitlich – wir wollen die Energie aus dem Weinberg in die Flasche bringen.

„WIR WOLLEN AUTHENTISCHE WOHLFÜHLWEINE OHNE MASCARA.“

VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Regine Minges: Klare, authentische, lagenbezogene, „ungeschminkte“ Weine – Wohlfühlweine ohne Mascara. Man soll zu unseren Weinen eine Beziehung aufbauen, die viel verspricht, stetig wächst und lange hält.

VDP: Was ist Ihre Lieblingsrebsorte?

Regine Minges: Scheurebe, Riesling, Spätburgunder – für jede Stimmung was Passendes!

VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Regine Minges: Der muss viel trinken! Zum Beispiel unseren gelben Muskateller, trocken VDP.GUTSWEIN. Oder unsere Gleisweiler VDP.ORTSWEINE Riesling und Scheurebe.

VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Regine Minges: Auf den Riesling Froschkönig.

VDP: Warum sind Sie Winzerin geworden?

Regine Minges: Das liegt bei uns im Blut und fließt in den Adern. Der Beruf des Winzers ist Berufung und stark mit der Familie verbunden. Wir leben die traditionelle Werte und natürlich kann ich auch die Vielseitigkeit des Berufes ausleben: die Verbindung aus Handwerk, Kunst, Natur und Büro. Der Beruf erdet und hält mich gleichzeitig in Bewegung.

VDP: Haben Sie Vorbilder, Mentoren?

Regine Minges: Vorbild sind der Vater und die Vorfahren. Man beflügelt sich gegenseitig!

VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Regine Minges: Noch mehr fokussieren und das Puristische des Weines herausarbeiten. Den Weinbau in der Familie so weiterbetreiben. Die Passion nicht verlieren. Glücklich bleiben!

VDP: Warum sollte man Ihr Weingut noch besuchen?

Regine Minges: Wegen unserer Gänse – im Sommer kann man sie von der Terrasse aus beobachten und gleichzeitig unsere Weine verkosten. Und wegen unserem „Panoramawingert“ in der Gleisweiler Hölle am Teufelsberg – von ganz oben an der Linder Allee ist der Blick spektakulär – und man spürt die spezielle Aura!

VDP: Mit was würden Sie Weinmachen vergleichen?

Regine Minges: Intuition. Unser Credo ist: Wenn man Wein machen will, muss man ein Buch lesen. Wenn man guten Wein machen will, muss man in die Schule gehen. Wenn man sehr guten Wein machen will, muss man alles vergessen und auf sein Bauchgefühl hören.

VDP: Wenn Ihr Wein Musik wäre, welche wäre es?

Regine Minges: „What a wonderful world“ von Louis Armstrong – denn wie schön könnte die Welt sein, wenn wir sie alle bewusst genießen würden.

Gleisweiler
Riesling
VDP.ORTSWEIN