Diese Website verwendet Cookies. Wir verwenden Cookies, um Funktionen für diese Webseite anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Sie akzeptieren unsere Cookies, wenn Sie diese Webseite nutzen.Mehr lesen

OK

VDP.WEINGUT
WILHELM ARNOLD

„EIN WEIN KANN NUR SO GUT SEIN WIE DER BODEN, AUF DEM ER GEDEIHT.“

BRUNO ARNOLD ÜBER SEINE WEINE UND SEIN WEINGUT IN RANDERSACKER BEI WÜRZBURG

Wilhelm Arnold

Klosterstraße 19 b
97236 Randersacker

Tel+49 (0)931/708326
Fax+49 (0)931/700903
Mailinfo@arnoldwein.de
Verkaufszeiten
Mo-Sa 9.00-18.00; So 10.00-13.00 sowie nach Vereinbarung
Inhaber

Bruno Arnold

Kellermeister

Bruno Arnold

Im VDP seit

1999

Rebfläche in Hektar

11,00 Hektar

Flaschenproduktion

75 000

Rebsorte

35% Silvaner, je 15% Müller-Thurgau & Scheurebe , je 10% Riesling & Rotwein sowie weitere Weissweinsorten

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Bruno Arnold: Wir sind ein über 340 Jahre altes Traditionsweingut, bereits in der 12. Generation. Seit über drei Jahrhunderten kultivierten unsere Vorfahren wie auch wir heute in den steilen Weinbergen von Randersacker die Reben, welche in den besonders mineralhaltigen Muschelkalkböden unverwechselbare, charaktervolle Weine hervorbringen.

„Kunst und Weinkultur“ – in unserem denkmalgeschützten Gebäude können Sie ein einzigartiges Weingeistersgraffito bewundern – ein Unikat, das der renommierte Künstler Wolfgang Lenz 1978 durch eine besondere Kratzputztechnik geschaffen hat.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Bruno Arnold: Viel Charakter, Tradition und Natürlichkeit in einer Flasche.

VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Bruno Arnold: Wir wollen charaktervolle Weine ausbauen, die ein prägnantes Säurespiel und feine Fruchtaromen haben und die jeweilige Rebsorte widerspiegeln. Sehr spannend finden wir den Blauen wie Grünen Silvaner und den Würzer, eine Züchtung von Dr. Georg Scheu aus dem Jahr 1932, die Gewürztraminer und Müller-Thurgau kreuzt.

VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Bruno Arnold: Eine trockene Scheurebe.

„AUF UNSEREN WÜRZER, EIN KIND DES GEWÜRZTRAMINERS, SIND WIR GANZ BESONDERS STOLZ.“

VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Bruno Arnold: Auf unseren Würzer, ein Kind des Gewürztraminers. Eine sehr seltene, anspruchsvolle Rebsorte und ein interessanter Wein, der bereits mehrfach international ausgezeichnet wurde.

VDP: Warum sind Sie Winzer geworden?

Bruno Arnold: Das lag bei mir wohl schon in den Genen, es gibt ja seit 1673 in unserer Familie Weinbau. Ich habe schon als kleiner Bub zu meinen Eltern gesagt, dass ich das Weingut übernehme, wenn es mir mein älterer Bruder nicht „wegschnappt“.

Randersackerer Sonnenstuhl
Silvaner
VDP.ERSTE LAGE®

VDP: Haben Sie Vorbilder?

Bruno Arnold: Meinen Großvater Wilhelm, nach dem auch das Weingut benannt ist. Aber auch meine Großmutter Valeria hat mich sehr geprägt. Den beiden haben wir auch jeweils einen Wein gewidmet.

VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Bruno Arnold: Wir möchten den Terroirgedanken noch stärker fokussieren, Muschelkalkfass einsetzen und die Ideen unseres Sohnes, welcher in der Winzerausbildung steht, umsetzen – und aushalten. :-)

VDP: Wie vereinen Sie Tradition und Innovation?

Bruno Arnold: In einem alten Familienweingut wie unserem gibt es natürlich sehr viele Traditionen, die von Generation zu Generation weitergeführt werden, wie etwa die Handlese, die unserer Meinung nach für die Qualität der Trauben enorm wichtig ist. Nach der Weinlese werden die Schlepper mit Weinlaub geschmückt und es geht hupend durch das Dorf, sodass jeder Einwohner hört, wann ein Winzer die Lese beendet hat. Anschließend wird mit allen Weinlesehelfern der „Niederfall“ gefeiert, um die Dankbarkeit über die Ernte zum Ausdruck zu bringen. Aber auch beim Ausbau der Weine im Keller arbeiten wir sehr traditionell, zum Beispiel mit einem langen Hefelager, wie das auch der Großvater mit seinen Weinen schon gemacht hat. Die Weinwerdung muss nicht immer neu erfunden werden, wir halten es da ganz wie unsere Vorfahren. Das schließt neue und gute Innovationen aber nicht aus: Etwa beim sanften Rebschnitt, bei der Vermarktung, den Verschlüssen der Flaschen oder bei Maschinen, die einem die Arbeit erleichtern.