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JOHANNES HÖFLER

VDP.WEINGUT
HÖFLER

„UNSERE VDP.GROSSE LAGE® APOSTELGARTEN IST NICHT FLURBEREINIGT UND STEHT SEIT 1985 UNTER DENKMALSCHUTZ.“

JOHANNES HÖFLER ÜBER SEINE WEINE UND SEIN WEINGUT IN MICHELBACH

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Johannes Höfler: Unser Weingut liegt im nord-westlichsten Teil Frankens, unsere Reben wachsen hier auf sogenanntem „Urgestein“ – einem etwa 420 Millionen Jahre alten quarzitischen Glimmerschiefer. Dieser Boden ist in Franken einmalig. Von unserem als VDP.GROSSE LAGE® klassifizierten APOSTELGARTEN hat man einen wunderschönen Blick über das Rhein-Main-Gebiet und die Frankfurter Skyline. Die Rebfläche ist nicht flurbereinigt und steht seit 1985 unter Denkmalschutz.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Johannes Höfler: Im Einklang mit Natur und Umwelt Weine erzeugen, die Charakter, Tiefe und vor allem Individualität besitzen.

VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Johannes Höfler: Zum einen haben wir Weine, die Lagencharakter, Mineralität, tiefe Nuancenvielfalt und Lagerfähigkeit mitbringen. Zum anderen erzeugen wir auch Weine, die einfach Spaß machen, aromatisch und leicht zugänglich sind. Und Riesling ist die Rebsorte, die beides perfekt möglich macht!

VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Johannes Höfler: Unseren Riesling VDP.GUTSWEIN, da er bereits mit einer Menge Brillanz zeigt, wo die Reise hingeht.

„BEREITS UNSER RIESLING VDP.GUTSWEIN ZEIGT MIT EINER MENGE BRILLANZ, WO DIE REISE HINGEHT.“

VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Johannes Höfler: Auf die VDP.GROSSEN GEWÄCHSE® APOSTELGARTEN. Diese Rieslinge spiegeln nun seit mehr als einem Jahrzehnt perfekt die Eigenschaften eines Jahresverlaufs und das Potenzial der Lage wider. Jeder Jahrgang ist ein Unikat.
 

VDP: Warum sind Sie Winzer geworden?

Johannes Höfler: Weil es wohl einer der vielfältigsten und schönsten Berufe dieser Welt ist – angefangen vom Anbau im Weinberg und Ausbau im Keller bis hin zu Fragen der Technik und der Vermarktung.

VDP: Haben Sie Vorbilder?

Johannes Höfler: Meinen Großvater Karl, der mir seine Freude an der Arbeit und seine Liebe zum Wein weitergegeben hat.

VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Johannes Höfler: Die Umstellung auf biologisch-dynamischen Weinbau.
 

VDP: Mit was würden Sie Weinmachen vergleichen?

Johannes Höfler: Auch wenn es Sie vielleicht erstaunt: Wein machen und Surfen haben viele Gemeinsamkeiten. Beides ist abhängig von der Natur. Oft wird man von der Kraft der Natur – seien es die Wellen oder eben das Wetter – überrascht und gleichzeitig herausgefordert. Es kommt immer auf den genauen Zeitpunkt an, ob etwas gelingt oder missglückt. Aber wenn am Ende ein guter Wein gelingt oder man die perfekte Welle bekommt, dann war es die Mühe und die Arbeit mehr als wert!

VDP: Wenn Ihr Wein Musik wäre, welche wäre es?

Johannes Höfler: Von Klassik bis Reggae.