VDP.MITGLIEDERVERSAMMLUNG in Rheinhessen

 
Keine Nachwuchssorgen beim VDP ++ VDP.Prädikatsweingüter wählen Winzernachwuchs ins Präsidium ++ Steffen Christmann einstimmig für die fünfte Wahlperiode im Amt des VDP.Präsidenten bestätigt

Bodenheim | Im Rahmen der VDP.Jahresmitgliederversammlung in Rheinhessen votierten die Delegierten bei den turnusgemäßen Neuwahlen für Kontinuität und eine Verjüngung des Präsidiums zugleich.

Einstimmig wurde Steffen Christmann zum fünften Mal in das Amt des VDP.Präsidenten gewählt. Nach 12 Jahren überregionaler Verbandsarbeit schieden die Präsiden Armin Diel (Schlossgut Diel (VDP) und Paul Fürst (VDP.Weingut Rudolf Fürst) aus, nachdem sie auch in ihren Gütern die Verantwortung übergeben haben. Mit der Neuwahl von Meike Näkel (VDP.Weingut Meyer-Näkel) und Moritz Haidle (VDP.Weingut Karl Haidle) in das siebenköpfige VDP.Präsidium wird die jüngere Generation in die zukünftigen Weichenstellungen im VDP eingebunden. Die Mitgliederversammlung bestätigte ferner Joachim Heger (VDP.Weingut Dr. Heger), Reinhard Löwenstein (Weingut Heymann-Löwenstein (VDP), Wilhelm Weil (VDP.Weingut Robert Weil) und Philipp Wittmann (VDP.Weingut Wittmann) als Präsidiumsmitglieder.

Steffen Christmann würdigte die langjährige Mitarbeit von Armin Diel und Paul Fürst im VDP.Präsidium. Er hob besonders das Engagement in ihren Regionalverbänden hervor. So wurde unter Armin Diel schon 1997 das wegweisende Riesling-Lagen-Statut des VDP.Nahe beschlossen, lange vor der VDP.Klassifikation auf Bundesebene. Ebenso wurde unter Paul Fürsts Führung die Rebsorte Silvaner als fränkische Leitrebsorte protegiert. Zudem engagierte sich Fürst fast 20 Jahre für die Marketingstrategien des Verbandes. Beiden wurden als Anerkennung Weinbergs-Stelen aus dem jeweiligen Gestein ihrer Toplagen, PITTERMÄNNCHEN und CENTGRAFENBERG, gewidmet.

Steffen Christmann freut sich auf weitere drei Jahre Amtszeit und die Zusammenarbeit mit den jungen Kollegen. Für ihn steht die positive Begleitung des neuen Weingesetzes in Deutschland auf der Agenda, die die Herkünfte als Qualitätsmaßstab verankert. Ein Ziel, für das der VDP schon seit über zwei Jahrzehnten mit seiner Klassifikation den Weg geebnet hat. Für den Verband hat er sich vorgenommen, mit den knapp 200 Weingüter einen VDP.Nachhaltigkeitsstandard zu erarbeiten. Und in der Außenwirkung mittels einer Markenkampagne den VDP.Adlerblick bei „nachwachsenden“ Weinkonsumenten zu schärfen.

 Steffen Christmann: „Der Erfolg des VDP basiert auf einem großen Respekt vor Tradition und dem Erreichten. Gleichzeitig beruht er aber auch immer auf dem Mut für das Neue, Gewagte. Armin Diel und Paul Fürst haben einen sehr großen Anteil an den Erfolgen der letzten Jahre, Dafür werden Ihnen die VDP.Weingüter immer verbunden bleiben. An Meike Näkel und Moritz Haidle geben sie nun den Stab weiter. Beide werden mit Ihren jungen Ideen, dem Mut und der Bereitschaft alles aufs Neue in Frage zu stellen ihren Beitrag für die Zukunft der VDP.Weingüter leisten. Ich freue mich sehr darauf.“