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GERT ALDINGER (Mitte)

VDP.WEINGUT
ALDINGER

„WIR ENTWICKELN UNS MEHR UND MEHR IN DIE FRANKOPHILE RICHTUNG.“

HANSJÖRG ALDINGER UND MATTHIAS ALDINGER ÜBER IHRE WEINE UND IHR WEINGUT IN FELLBACH

Aldinger

Schmerstraße 25
70734 Fellbach

Tel+49 (0)711/581417
Fax+49 (0)711/581488
Mailinfo@weingut-aldinger.de
Verkaufszeiten
Mo-Fr 9.00-12.00, 14.00-18.00; Sa 9.00-13.00
Inhaber

Gert Aldinger

Betriebsleiter: Hansjörg Aldinger
Kellermeister

Matthias Aldinger

Im VDP seit

1994

Rebfläche in Hektar

31,00 Hektar

Flaschenproduktion

220 000

Rebsorte

33% Riesling, 15% Lemberger, 15% Spätburgunder, 10% Sauvignon blanc, 8% Trollinger, 6% Merlot, 5% Weissburgunder, 5% Cabernet Sauvignon, 3% Chardonnay

VDP:Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Hansjörg Aldinger: 1492 entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Für unsere Weinbaufamilie allerdings ist es bedeutender, dass im selben Jahr der Familienvorfahre der Aldinger Neuland betrat – und hier in Fellbach mit dem Weinbau begonnen hat. Seither arbeiten wir im Weinberg – bis jetzt in der 16. Generation. Unsere Monopollage, die VDP.GROSSE LAGE® GIPS in Untertürkheim, – nachweislich die älteste Lage Stuttgarts – bringt mit ihrem weißen Gestein Jahr für Jahr außergewöhnlich mineralische Weine hervor.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Matthias Aldinger: Weniger ist mehr. Wir begleiten die Weine in ihrem Werden und wollen nicht die natürlichen Prozesse steuern. Die Trauben sind der ausschlaggebende Faktor für authentische Weine.

VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Matthias Aldinger: Wir entwickeln uns mehr und mehr in die frankophile Richtung. Wir lieben die Burgunder-Rebsorten und bauen auch mehr und mehr den Lemberger burgundisch aus.

VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Hansjörg Aldinger: Der Untertürkheimer Gips Weissburgunder VDP.ERSTE LAGE® gilt als Einstiegsdroge ...

VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Hansjörg Aldinger: Auf den Aldinger Brut Nature: Für Sekt benötigt man eine klare, starke Vision und sehr viel Geduld, bis die ersten Flaschen genügend Reife im Keller haben.

VDP: Warum sind Sie Winzer geworden?

Matthias Aldinger: Es gibt auf dieser Welt kaum einen kreativeren und abwechslungsreicheren Beruf. Man braucht ein Ziel, viel Geduld, die richtigen Reben auf richtigem Boden. Man kann vieles richtig, vieles falsch machen. Und zuletzt entscheidet die Natur. Ein Glück, dass wir sie nicht steuern können!

„WIR HALTEN DAS GANZE JAHR IN EINER FLASCHE FEST. ALSO GLEICHEN UNSERE KELLER BIBLIOTHEKEN MIT JAHRBÜCHERN.“

VDP: Haben oder hatten Sie Vorbilder, Mentoren?

Matthias Aldinger: Bernhard Huber, Uli Mell und Willi Bründelmayer.

VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Matthias Aldinger: Gereifte Weine aus der Schatzkammer anbieten zu können.

VDP: Wie vereinen Sie Tradition und Innovation?

Hansjörg Aldinger: Tradition und Fortschritt, das war schon vor 30 Jahren ein Leitspruch, den unser Vater und Großvater sich auf die Fahnen geschrieben haben. Wichtig ist immer, dass das Bauchgefühl stimmt und nicht zwanghaft versucht wird, etwas Innovatives zu machen. Tradition ist immer noch unser wichtigstes Kulturgut.

VDP: Warum sollte man Ihr Weingut noch besuchen?

Hansjörg Aldinger: Unsere VDP.GROSSE LAGE® GIPS bietet einen wunderbaren Blick auf den Wirtemberg. Nach ihm ist unser Weinanbaugebiet benannt; zugleich thront auf ihm die sehr schöne Grabkapelle für Königin Katharina.

VDP: Mit was würden Sie Weinmachen vergleichen?

Matthias Aldinger: Wir halten das ganze Jahr in einer Flasche fest. Also gleichen unsere Keller Bibliotheken mit Jahrbüchern.