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Staatliche Weinbaudomäne
Oppenheim (VDP)

„UNSERE MONOPOLLAGE GLÖCK IN NIERSTEIN WURDE VOM DEUTSCHEN WEININSTITUT ALS HÖHEPUNKT DER WEINKULTUR AUSGEZEICHNET.“

DR. BERND PRIOR (LEITER), NORBERT BREIER (ÖNOLOGE) UND BERND WECHSLER (MARKETING) ÜBER IHRE WEINE UND DIE STAATLICHE WEINBAUDÖMÄNE OPPENHEIM

Staatliche Weinbaudomäne Oppenheim

Wormser Straße 162
55276 Oppenheim

Tel+49 (0)6133/930305
Fax+49 (0)6133/930323
Mailinfo@domaene-oppenheim.de
Verkaufszeiten
Mo-Fr 9:00-12:00 und 13:00-16:00; Do bis 18:00 Uhr; Samstags nach Vereinbarung
Inhaber

Land Rheinland-Pfalz, Direktor: Dr. Bernd Prior

Direktor: Dr. Bernd Prior
Kellermeister

Thorsten Eller

Im VDP seit

1976

Rebfläche in Hektar

24,00 Hektar

Flaschenproduktion

130 000

Rebsorte

50% Riesling, je 10% Silvaner & Spätburgunder sowie St. Laurent, Weiss- & Grauburgunder

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Das Team: Staatlichen Lehr- und Versuchsbetrieb. Hier werden Winzer ausgebildet, Innovationen getestet und in die Branche kommuniziert. Wir sind quasi die ausgelagerte Forschungs- und Entwicklungsabteilung der rheinhessischen Weinwirtschaft.
Denkmalgeschützes Domänengebäude mit Zollinger Dach, schönen Innenhof und Garten. Großer Domänensaal für Veranstaltungen mit Vinothek.
Monopollage: Glöck Nierstein. Älteste urkundlich erwähnte Weinlage in Deutschland (im Jahr 742) vom DWI als Höhepunkt der Weinkultur ausgezeichnet.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Domäne Oppenheim: Das Motto des Gründers der Weinbaudomäne Ernst Ludwig zu Hessen und bei Rhein: „Habe Ehrfurcht vor dem Alten, aber Mut das Neue frisch zu wagen!“


VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Domäne Oppenheim: Wein wird im Weinberg gemacht! Wir wollen das Terroir der außergewöhnlichen Toplagen entlang des Rheins, von Dienheim bis nach Bodenheim, schmeckbar und unterscheidbar machen. Dabei sollen die Weißweine mit einem ausgeglichenen Verhältnis von Körper, Komplexität und Dichte einerseits und frischer sortentypischer Frucht anderseits bestechen. Unsere Lieblingsrebsorte ist natürlich der Riesling.

VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Domäne Oppenheim: Die VDP.GUTSWEINE sind ein guter Einstieg. Wer aber das Weingut wirklich kennenlernen will, sollte unsere Riesling-Terroirlinie (Rotliegend, Kalkmergel und Löss) im VDP.ORTSWEIN-Bereich probieren. Es gibt wenige Weingüter, die einen solchen Überblick über die wichtigsten Terroirs Rheinhessens geben können.


VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Domäne Oppenheim: Auf unsere Glöck-Linie, unsere Lage im Alleinbesitz.

GLÖCK
Riesling GG
VDP.GROSSES GEWÄCHS®

VDP: Warum sind Sie Winzer geworden?

Domäne Oppenheim: AIm Domänenteam gibt es ganz viele Motivationen und Leidenschaften. Hier kommen ganz unterschiedliche Menschen zusammen, die aber eines gemeinsam haben: die Begeisterung für Wein.


VDP: Haben Sie Vorbilder?

Domäne Oppenheim: Auch die Vorbilder der Mitarbeiter sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst und reichen von Erwein Graf Matuschka-Greiffenclau bis zu Barbe-Nicole Clicquot.

WIR WOLLEN UND MÜSSEN DIE HERAUSFORDERUNGEN DES KLIMAWANDELS ANNEHMEN – DAS IST UNSER LEHR- UND VERSUCHSAUFTRAG!"

VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Domäne Oppenheim: Die 3. Traube im Gault Millau haben wir erreicht. Jetzt gilt: „ wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.“ Und wir wollen und müssen die Herausforderungen des Klimawandels annehmen – das ist unser Lehr- und Versuchsauftrag!


VDP: Wie vereinen Sie Tradition und Innovation?

Domäne Oppenheim: Als staatlicher Lehr- und Versuchsbetrieb sind wir natürlich mit dem Versuchskeller immer nahe an allen qualitätssteigernden Innovationen dran. Bei unseren VDP.Weinen setzen wir aber auf das  Potenzial des Weinbergs und traditionelle, schonende Verarbeitung im Keller. Wir sind der Meinung, auch Tradition kann heute zur Innovation werden.

Fotos: © Staatliche Weinbaudomäne Oppenheim (VDP)

by Meike Schygulla