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PHILIPP KUHN

VDP.WEINGUT
PHILIPP KUHN

„UNSERE GÄSTE SIND OFT LIVE DABEI, WENN G'SCHAFFT WIRD!“

PHILIPP KUHN ÜBER SEINEN WEIN UND SEIN WEINGUT IN LAUMERSHEIM

Philipp Kuhn

Grosskarlbacher Straße 20
67229 Laumersheim

Tel+49 (0)6238/656
Fax+49 (0)6238/4602
Mailinfo@weingut-philipp-kuhn.de
Verkaufszeiten
Mo -Fr 10.00-12.00, 13.30-17.00 Uhr; Sa 10.00-12.00, 13.00-16,00 Uhr
Inhaber

Philipp Kuhn

Kellermeister

Philipp Kuhn

Im VDP seit

2008

Rebfläche in Hektar

42,00 Hektar

Flaschenproduktion

280 000

Rebsorte

Riesling & Spätburgunder (Pinot Noir) als Leitsorten. Chardonnay, Weiss-Grauburgunder Sauvignon Blanc, Viognier, Cabernet Franc, Gewürztraminer

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Philipp Kuhn: Ganz einfach: In unserem Weingut in Laumersheim steckt das Besondere in den Menschen, die dort miteinander arbeiten und an den guten weinbaulichen Bedingungen, die wir in dieser schönen Gegend von der Natur geschenkt bekamen. Hier ist jeder Weinfreund herzlich willkommen. Was gibt's Schöneres, als sich in unserem Innenhof mit anderen Weinkennern von überall her bei einem guten Wein zu treffen, zum Beispiel um rare Jahrgangsspezialitäten, ältere Jahrgänge oder seltene Rebsorten, wie etwa Viognier und Sangiovese zu verkosten.

Sehenswert sind sicher auch die vielen, kleineren Lagerkeller auf dem Weingut, die mit hunderten kleinen Eichenholzfässern gefüllt sind. Diese vielen kleinen Holzfässer machen übrigens recht viel Arbeit und sind der Grund für oft umtriebiges Arbeiten hier auf dem Gutshof. Unsere Gäste sind oft live dabei wenn „g'schafft“ wird!

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Philipp Kuhn: Ich halte es mit Heraklit: „Nichts ist beständiger als der Wandel“. Abseits der hohen, grundlegenden und ethisch wertvollen Qualitätsansprüche, die Voraussetzung eines jeden sehr guten Winzers sein sollten, gibt es für mich keine militante „Weinreligion“ oder eine in Stein gemeißelte Philosophie. Außer: „Liebe das Leben und genieße es mit gutem Wein!“

„EINE DER GRÖSSTEN ERFAHRUNGEN IN MEINER WINZERLAUFBAHN WAR, ALS MIR MEIN VATER EIN STÜCK LAND, 2500 QUADRATMETER GROSS, ZUR FREIEN VERFÜGUNG ÜBERSTELLTE – WAS FÜR EINE GESTE!“

VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Philipp Kuhn: Wir interpretieren einen frankophilen, durchgegoren, trockenen Weinstil, der sich wie ein roter Faden durch alle Rebsorten zieht. Nur in Ausnahmejahren wird in Miniaturauflage edelsüßer Wein erzeugt.


VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Philipp Kuhn: Das sind ganz klar die VDP.GUTSWEINE der beiden Leitsorten in unserem Betrieb: Pinot Noir und Riesling.

VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Philipp Kuhn: Unser Lagenportfolio umspannt die besten und charismatischsten Weinlagen der Nordpfalz. Da fällt es schwer, einen Wein besonders hervorzuheben. Die VDP.GROSSE LAGE® KIRSCHGARTEN in Laumersheim, als eine der wenigen Lagen der Pfalz, die für alle drei Rebsorten als VDP.GROSSES GEWÄCHS® klassifiziert ist, ist für meine Begriffe ideal, weil man mit ihr perfekt arbeiten kann. Das gilt für KIRSCHGARTEN Pinot Noir und Pinot Blanc genauso wie für Riesling von diesem besonderen Terroir. Alle drei waren schon des Öfteren bei verschiedenen angesehenen Weinführern und Wettbewerben ganz weit vorn – also das Beste, was Deutschland im trockenen Bereich zu bieten hat. Die VDP.GROSSE LAGE® KIRSCHGARTEN war und ist die Wiege all meines Schaffens.

KIRSCHGARTEN
Riesling GG
VDP.GROSSE LAGE®

VDP: Haben Sie ein Vorbild?

Philipp Kuhn: Ganz klar mein Vater. Er zeigte mir bereits in meiner Jugend ohne Schnörkel und doppelten Boden die guten wie die schlechten Seiten des Winzerdaseins. Die sehr harten wie die weichen Seiten und Zeiten. „Zahle brav deine Steuer, den Rest entscheidest du. Keiner redet dir herein. Du kannst dich von Anfang bis Ende künstlerisch ausleben. Nur faul sein, das darfst du nicht!“ Eine der größten Erfahrungen in meiner Winzerlaufbahn war, als mir mein Vater ein Stück Land, 2500 Quatratmeter groß, zur freien Verfügung überstellte – was für eine Geste! Er bot mir an, eine alte, abgetragene Rebsorte auszuhacken und meine absolute Wunschrebsorte zu pflanzen. Alles in völliger Eigenverantwortung. Ich entschied mich für Pinot Noir, das Stück Land war mitten in der Paradelage KIRSCHGARTEN, es war 1988 und ich war 16 Jahre alt. Vier Jahre später war ich allein verantwortlich für alle Entscheidungen im Weingut. Aus dieser großen Geste wurden bis heute viele große Weine. Der Mut meines Vaters wurde belohnt. Dafür bin ich ihm auf ewig dankbar.

VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Philipp Kuhn: Das nächste Ziel ist immer der nächste Jahrgang!