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VDP.WEINGUT
MEßMER

„WIR ARBEITEN IM 12. JAHR BIOLOGISCH“

MARTIN MESSMER ÜBER SEINEN WEIN UND SEIN WEINGUT IN BURRWEILER

Herbert Meßmer

Gaisbergstraße 5
76835 Burrweiler

Tel+49 (0)6345/2770
Fax+49 (0)6345/7917
Mailmessmer@weingut-messmer.de
Verkaufszeiten
Weingut: Mo-Fr 8.00-11.30, 13.30-17.00; Sa 9:00-13:00; Vinothek: Mi-So 13.00-19.00
Inhaber

Familie Meßmer

Kellermeister

Gregor Meßmer

Im VDP seit

1997

Rebfläche in Hektar

27,00 Hektar

Flaschenproduktion

200 000

Rebsorte

45% Riesling, 20% Spätburgunder, 15% Grauburgunder, 10% Weißburgunder sowie Sankt Laurent, Gewürztraminer & Muskateller

Geologie

Devonschiefer, Buntsandstein, Muschelkalk, sandiger Löss, Kalkmergel sowie Granit

Anbaugebiet

Pfalz

Weinprobe
Vinothek in 2 Etagen; verschiedene Themenweinproben nach Vereinbarung; Weinverkostung in der Vinothek des Weinhauses Meßmer (max. 50 Personen)

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Martin Meßmer: Wir sind ein familiengeführtes Weingut, in dem die Liebe für das Detail eine sehr große Rolle spielt. Das gilt im Hinblick auf unsere einmalige Lage in Burrweiler, der VDP.GROSSEN LAGE® SCHÄWER ganz besonders. Nur 0,3 Prozent Grauschiefer gibt es in der Pfalz – 0,29 Prozent davon sind im Schäwer in Burrweiler! Bemerkenswert ist sicher auch unser sehr schönes Anwesen, das in den letzten Jahren sukzessive erweitert wurde. Dazu gehört die moderne, sehr ansprechende Vinothek an der Weinstraße zur Verkostung der gesamten Weinkollektion – und die Räumlichkeiten für Events und Tagungen mit ihrem außergewöhnlichen Ambiente. Vom Tagunsgraum aus haben Sie einen spektakulärem Rundumblick auf die Weinberge und in die Rheinebene.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Martin Meßmer: Die Handschrift des Winzers soll wiedererkennbar sein. Wichtig ist auch, dass die unterschiedlichen Lagen mit ihrer großen Bodenvielfalt herausgearbeitet werden. Die Weine müssen Trinkfluss haben und Lust auf den nächsten Schluck machen, sodass man nach und nach immer weitere Aromen und die Nuancen in der Tiefe des Weines entdecken kann.

„DER HAUPTFAKTOR ZEIT DARF NIE VERLOREN GEHEN.“

VDP: Welchen Weinstil streben Sie an? Haben Sie eine Lieblingsrebsorte?

Martin Meßmer: Animierende, lebendige Weine, die jeweils ihre Herkunft und den Boden, auf dem sie wachsen, widerspiegeln.

VDP: Haben Sie eine Lieblingsrebsorte?

Martin Meßmer: Ganz klar Riesling!


VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstiegswein?

Martin Meßmer: Unseren VDP.Ortswein Schiefer trocken.


VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Martin Meßmer: Auf das SCHÄWER VDP.GROSSES GEWÄCHS® aus dem Jahr 2008. Eine unfassbare Mineralität, gepaart mit toller Reife und doch immer noch mit Frische!

VDP: Haben Sie Vorbilder, Mentoren?

Martin Meßmer: Vorbild ist der Vater. Er hat mit dem Kauf und Ausbau des Weinguts großen unternehmerischen Mut bewiesen. Seine Weitsicht und seine Visionen haben vieles von dem, was wir heute tun, erst ermöglicht. Aber auch mein Bruder Gregor, der mit seiner Liebe zum Detail das Weingut Meßmer sehr stark geprägt hat.


VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Martin Meßmer: Wir arbeiten im 12. Jahr biologisch, wollen aber insgesamt nachhaltiger in Bezug auf den kompletten Betrieb werden. Die noch junge Zusammenarbeit mit unserem Betriebsleiter Jonas Bosch soll in außergewöhnliche Weine münden – wir möchten die Weinstilistik im Weingut Meßmer auf ein neues Level setzen!
Noch etwas Privates: Ich möchte mein Musik-Album mit dem Titel „Winehouse“ fertig stellen, in dem ich Barrique, Keller und Gärgeräusche verarbeitet habe.


VDP: Wie vereinen Sie Tradition und Innovation?

Martin Meßmer: Der Hauptfaktor „Zeit“ darf nicht verloren gehen. Das heißt erst einmal: Die Natur in Ruhe beobachten, bei Bedarf eingreifen, den richtigen Zeitpunkt für die Ernte finden.
Auch im Keller spielt für den Wein Zeit die größte Rolle, beispielsweise bei der Vergärung oder auf der Hefe – so gelingt einfach alles besser. Was die Innovation angeht: Im Keller setzen wir auch auf moderne Technologie, wo sie Sinn macht.


VDP: Warum sollte man Ihr Weingut noch besuchen?

Martin Meßmer: Wegen des einzigartigen Pfälzer Waldes mit seinen vielen Kastanien, Eichen und Buchen. Von der St.-Anna-Kapelle haben Sie einen traumhaften Blick über die Lagen von Burrweiler in die Rheinebene. Mountainbiken im Pfälzer Wald ist grandios – und danach geht nichts über ein schönes kühles Glas Riesling vom Schiefer. Am besten in unserer Vinothek in den Weinbergen.

VDP.ORTSWEIN
Schiefer, trocken