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VDP.Weingut
Karthäuserhof

„DER KARTHÄUSERHOF IST DAS ACHTÄLTESTE WEINGUT DER WELT, EIN MAGISCHER ORT, AN DEM JAHR FÜR JAHR GROSSE RIESLINGE ENTSTEHEN.“

ALBERT P. BEHLER ÜBER SEINE WEINE UND SEIN WEINGUT BEI TRIER

Karthäuserhof

Karthäuserhof
54292 Trier-Eitelsbach

Tel+49 (0)651/5121
Fax+49 (0)651/53557
Mailmail@karthaeuserhof.com
Verkaufszeiten
Mo-Fr 8.30-12.00, 13.00-17.00; Apr-Okt Sa 10.00-15.00 sowie nach Vereinbarung
Inhaber

Albert P. Behler

Betriebsleiter: Julia Lübcke
Kellermeister

Sascha Dannhäuser

Rebfläche in Hektar

24,00 Hektar

Flaschenproduktion

120 000-150 000

Rebsorte

95% Riesling, 5% Weißburgunder

Geologie

Tonschiefer, rotliegender Schieferverwitterungsboden aus der Devonzeit

Anbaugebiet

Mosel-Saar-Ruwer

Weinprobe
Weinproben nach Vereinbarung
Mitgliedschaften

VDP: Was ist das Besondere an Ihrem Weingut?

Albert P. Behler: Der Karthäuserhof ist das achtälteste Weingut der Welt, eine rund um den Globus berühmte Ikone großer Rieslingtradition – und ein magischer Ort, an dem auch heute große Rieslinge entstehen. Das Weingut gehört seit über 200 Jahren unserer Familie und ist alleiniger Besitzer der Monopollage KARTHHÄUSERHOFBERG, klassifiziert als VDP.GROSSE LAGE®. Einzigartig ist sicher auch das Halsschleifenetikett, ein echtes Markenzeichen.

VDP: Was ist Ihre Weingutsphilosophie?

Albert P. Behler: Unseren außergewöhnlichen Weinberg nach bestem Handwerk zu bewirtschaften und im Einklang mit der Natur zu pflegen. Wir stehen in einer einmaligen Rieslingtradition. Die möchten wir Jahrgang um Jahrgang neu mit Leben erfüllen; das ist für uns eine Verpflichtung, aber auch eine große Ehre.


VDP: Welchen Weinstil streben Sie an?

Albert P. Behler: Bei uns dreht sich alles um den Riesling. Es geht um Mineralität. Kristallklar und quellfrisch. Um Präzision, Transparenz, Rasse.

VDP: Welchen Ihrer Weine würden Sie jemandem empfehlen, der Ihr Weingut noch nicht kennt – sozusagen als Einstieg?

Albert P. Behler: Unsere Kabinett-Rieslinge, feinherb oder fruchtig. Aktuell, im Jahr 2019, einen VDP.GUTSWEIN Riesling trocken aus dem Jahr 2008 – das sagt alles!


VDP: Auf welchen Wein sind Sie ganz besonders stolz?

Albert P. Behler: Auf unsere gereiften Riesling-Stars, unsere VDP.GROSSEN GEWÄCHSE® und auf die eleganten, feinfruchtigen Auslesen.

„WIR HALTEN UNS AN DIE MAXIME, DEM TERROIR DES KARTHÄUSERHOFBERGS MÖGLICHST NICHT IM WEGE ZU STEHEN.“

VDP: Warum sind Sie Winzer geworden?

Albert P. Behler: Meine Mutter war im zweiten Weltkrieg als Gutssekretärin auf dem Karthäuserhof tätig. Später war sie dann oft mit uns Kindern auf diesem tollen Weingut zum Verwandtschaftsbesuch. Mich hat Weinmachen fasziniert und wir haben natürlich auch mit großer Freude Wein probiert. Die Vielfalt und der Nuancenreichtum im Spiel mit der Natur, das hat mich fasziniert.


VDP: Was sind Ihre nächsten Ziele?

Albert P. Behler: Wir haben aktuell sehr viel vor, aber ein wichtiges Ziel ist die Fertigstellung der nun bald beginnenden Umbau- und Restaurierungsmaßnahmen der historischen Gebäude und Parkanlagen. Wir freuen uns jetzt schon auf die Eröffnungsfeier! Aber bis dahin liegt noch viel Arbeit vor uns. Ein echtes Herzensprojekt steht ab Frühjahr 2019 in einem Kernstück des KARTHÄUSERHOFBERG's an: Die Wiederaufstockung unserer Parzelle „Kronenberg“. Hier stehen 80 Jahre alte Reben in traditioneller Moseleinzelpfahlerziehung, die uns jedes Jahr wunderbare Trauben liefern. Aber die Zeit hat Lücken in den Rebbestand gerissen. Die werden wir nun schließen und den Weinberg in einer Art „ewigem Weinbau“ in der Moselaner Weinbautradition bewirtschaften.

VDP: Wie vereinen Sie Tradition und Innovation?

Albert P. Behler: Natürlich pflegen wir die Tradition! Ich habe den „ewigen Weinbau“ schon erwähnt. Ebenso selbstverständlich ist für uns das Beibehalten unseres Halsschleifenetikettes, das Karl Wilhelm Rautenstrauch Ende des 19. Jahrhunderts einführte. Innovativ wird es im Weinberg: Wo immer neue oder wiederentdeckte Techniken zur Verfügung stehen, die die nachhaltige Gesundheit unserer Reben fördern oder die Belastung der Natur senken, sind wir offen für Neues. Ansonsten halten wir uns an die Maxime, dem Terroir des KARTHÄUSERHOFBERG möglichst nicht im Wege zu stehen.

Fotos: © VDP.Weingut Karthäuserhof by Andreas Kramer