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DER VERBAND

Der VDP.Adler vereint 197 der besten deutschen Weingüter. Wenn er den Hals einer Weinflasche schmückt, ist das eines der höchsten Wein-Qualitätsversprechen! Wie sich die VDP.Weingüter organisieren…

Der VDP.Bundesverband

Nach unserem Qualitätsverständnis ist es der Winzer, der die von ihrer Herkunft geprägten und durch die hohen VDP.Adler.Standards geschliffenen Weine, zu einem VDP.Adler.Wein veredelt. Diese hohe Kunst beherrscht in Deutschland nur eine kleine Gruppe. Wir wollen sicherstellen, dass der VDP auch in Zukunft immer seinem weltweiten Ruf als Qualitätselite gerecht wird. Deshalb müssen potentielle neue Mitglieder strenge Voraussetzungen erfüllen.

Wichtigstes Kriterium, um überhaupt in den Kreis derer aufgenommen zu werden, deren Eignung geprüft wird, ist es, durch langjährige herausragende Qualität national und international auf sich aufmerksam zu machen. Denn um die Mitgliedschaft kann man sich weder bewerben, noch sie erwerben. Wer VDP.Winzer werden will, muss vorher andere VDP.Winzer derart beeindrucken, dass wir den Neuling zur Prüfung einer möglichen Mitgliedschaft einladen. Dann wird das Weingut auf Herz und Nieren darauf getestet, dass es zu uns passt und seine Weine unseren Ansprüchen an VDP.Adler.Weine gerecht werden.

Zu den Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft im VDP – für potentielle Neumitglieder, wie für uns VDP.Winzer – zählen etwa ...

  • ... das bedingungslose Bekenntnis zu den acht VDP.Adler.Maximen und die daraus folgenden VDP.Adler.Standards.

  • ... der Besitz in von uns als gute und beste Lagen eingestufte Weinberge.

  • ... die hauptberufliche Bewirtschaftung des Weinguts. Anbau, Ausbau und Vermarktung der Weine müssen dabei in der Hand des Weinguts liegen und durch qualifiziertes Personal betreut werden.

  • ... eine angemessene Außendarstellung des Weinguts.

  • ... die Verwendung des VDP.Adlers auf der Kapsel als Erkennungssymbol für die Mitgliedschaft im VDP (gilt für Mitglieder).

Alle VDP.Weingüter müssen regelmäßig – spätestens alle fünf Jahre – bei einer Betriebsprüfungen belegen, dass die strengen VDP.Regeln auch tatsächlich eingehalten werden. 

GRÜNDUNGSJAHR
1910

MITGLIEDER
197 Weingüter aus allen deutschen Weinanbaugebieten

POSITIONIERUNG
• Erntemenge: ca. 3 % der deutschen Weinernte
• Bewirtschaftung: ca. 5 % der deutschen Rebfläche (5.260 Hektar)
• Erlös: ca. 7,5 % des Umsatzes von deutschem Wein

DAS VDP.WEINGUT IM DURCHSCHNITT
• Rebfläche: 26 Hektar
• Flaschen / Jahr: 150.000
• Umsatz / Jahr: rund 1,63 Millionen Euro

RIESLING KOMPETENZ
• 23 % der deutschen Rebflächen sind mit Riesling bepflanzt
• Innerhalb des VDP sind 55 % aller Weinberge mit Riesling bepflanzt
• Diese 2.893 Hektar entsprechen 5 % des Welt-Riesling-Anbaus und 12 % der deutschen Rieslingfläche

NACHHALTIGKEIT
• 22 % der in Deutschland ökologisch bewirtschafteten Fläche (8100 Hektar) gehört VDP.Betrieben
• Im VDP werden ca. 1700 ha von 50 Weingütern (teils in Umstellung) ökologisch bewirtschaftet
• Ein Viertel der VDP.Güter arbeitet vollständig nach ökologischen Richtlinien – Tendenz steigend

ZUWACHS
• 1990: 161 Weingüter sind Mitglied im VDP
• Seither: 128 Zugänge und 92 Abgänge
• 2019: 196 Weingüter sind Mitglied im VDP

ABSATZZAHLEN (2017)
• Das Umsatzvolumen aller VDP.Weingüter betrug 336 Millionen Euro bei einem Absatz von rund 29 Millionen Flaschen
• 45 % der VDP.Weine werden direkt an Endverbraucher vermarktet
• Über den Fachhandel werden 25 % abgesetzt
• Der Lebensmitteleinzelhandel macht 12 % aus
• Der Gastronomieanteil liegt bei 18 %
• 76 % der VDP.Weine werden im Inland vermarktet und 24 % exportiert
• Über die Hälfte der Exporte liegt bei trockenen Weinen

DURCHSCHNITTPREISE (2017):
• VDP.GUTSWEIN: 10 Euro
• VDP.ORTSWEIN: 13,20 Euro
• VDP.ERSTE LAGE®: 17 Euro
• VDP.GROSSE LAGE®: 34 Euro

Der VDP und seine 197 Mitglieder bilden die qualitative Speerspitze des deutschen Weinbaus. Damit der Verband jederzeit wirkungsvoll für hohe Qualitäten im deutschen Wein eintreten kann, hat er sich selbst eine feste Organisationsform gegeben. Er gliedert sich in den VDP.Bundesverband mit zehn Regionalverbänden. Die Organe des Bundesverbandes sind die Mitgliederversammlung, das Präsidium und der Vorstand. In der Mitgliederversammlung haben alle Regionen abhängig von ihrer Größe im Verband anteilige Stimmrechte. Selbstverständlich hat jeder anwesende Winzer Rederecht. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten und seinen sechs Vizepräsidenten. Gemeinsam mit den Vorsitzenden der Regionalverbände sowie der Geschäftsführerin bildet er den Vorstand. Operatives Zentrum des VDP ist die Bundesgeschäftsstelle in Mainz gemeinsam mit den regionalen Geschäftsstellen vor Ort.

Der VDP.Präsident

Steffen Christmann wurde 1965 in Neustadt an der Weinstrasse geboren. Er wuchs im elterlichen Weingut A. Christmann in Gimmeldingen auf und ist Winzer in 7. Generation. Die Geschichte des Weingutes A. Christmann geht bis zurück ins 17. Jahrhundert. Das Weingut umfasst heute 17 Hektar, ist vielfach ausgezeichnet und zählt zu den Spitzenweingütern der Pfalz.


Nach Schule und Wehrdienst studierte Steffen Christmann zunächst Jura in Heidelberg und Speyer. 1994 erhielt er die Zulassung als Rechtsanwalt. Parallel absolvierte er eine Weinbauausbildung am DLR Rheinpfalz, die er 1995 abschloss. Seit 1995 ist er Partner der Anwaltskanzlei Hofmann & Kollegen mit dem Schwerpunkt Landwirtschafts- und Weinrecht. 1996 übernahm er das elterliche Weingut, das er kontinuierlich weiter entwickelte: Umstellung auf ökologischen Weinbau, Eröffnung eines modernen Gutsrestaurants, Neubau der Weinproduktion.


Steffen Christmann ist verheiratet und hat mit seiner Frau Daniela vier Kinder. Seine Tochter Sophie steigt zurzeit ins Weingut ein. Er ist begeisterter Koch, liest gerne klassische Literatur und fährt mit Begeisterung Ski. Zu seinen weiteren Aufgaben und Ehrenämtern zählen: Presbyter und Synodaler der ev. (Landes-)Kirche, Ortsbeirat in Gimmeldingen, Vorsitzender diverser Weinbauausschüsse auf Orts-, Kreis- und Regionalebene und Vorstandsmitglied im VDP.Pfalz.

VDP.Präsident

STEFFEN CHRISTMANN
VDP.Weingut A. Christmann
Peter Koch Straße 43
D-67435 Gimmeldingen

Email: info@weingut-christmann.de
Zum Weingut
Telefon: +49 (6)321 / 66039

Mit Steffen Christmann steht ein Mann an der Spitze des VDP, der Tradition und Moderne im Weinbau verkörpert. Seit 1996 führt er das traditionsreiche Familienweingut A. Christmann, dessen Wurzeln bis in das 17. Jahrhundert reichen. Christmann ist nicht nur ausgebildeter Winzer, sondern auch Volljurist mit Zulassung als Rechtsanwalt. Dass er gleichwohl eine juristische Karriere ausschlug und den elterlichen Betrieb übernahm, bezeugt bei aller Weltgewandtheit seine regionalen Wurzeln und seinen Sinn für die Verpflichtungen der Familientradition.

DAS VDP.PRÄSIDIUM

JOACHIM HEGER

VDP.Weingut Dr. Heger
Bachenstrasse 19
79241 Ihringen


Mail: info@heger-weine.de
Website: www.heger-weine.de

Telefon: +49(0)7668/995110 

REINHARD LÖWENSTEIN

VDP.Weingut Heymann-Löwenstein
Bahnhofstrasse 10
56333 Winningen

Mail: info@hlweb.de
Website: www.hlweb.de

Telefon: +49(0)2606/1919 

WILHELM WEIL

VDP.Weingut Robert Weil
Mühlberg 5
65399 Kiedrich

Mail: info@weingut-robert-weil.de
Website: www.weingut-robert-weil.de

Telefon: +49(0)6123/2308 

PHILIPP WITTMANN

VDP.Weingut Wittmann
Mainzer Strasse 19
67593 Westhofen

Mail: info@wittmannweingut.de
Website: www.wittmannweingut.de

Telefon: +49(0)6244/905036 

MORITZ HAIDLE

VDP.Weingut Karl Haidle
Hindenburgstraße 21
71394 Kernen-Stetten

Mail: info@weingut-karl-haidle.de
Website: www.weingut-karl-haidle.de

Telefon: +49 (0) 6721-96 950 

MEIKE NÄKEL

VDP.Weingut Meyer Näkel
Friedensstraße 15
53507 Dernau

Mail: weingut@meyer-naekel.de
Webseite: www.meyer-naekel.de

Telefon: +49 (0)2643/1628

Insgesamt sechs VDP.Vizepräsidenten unterstützen im VDP.Präsidium Steffen Christmann bei seiner Arbeit mit Rat und Tat. Die Vizepräsidenten kommen aus verschiedenen Anbaugebieten, damit bereits in diesem Gremium die unterschiedlichen Bedürfnisse der Regionen immer mitgedacht werden können. VDP.Vizepräsidenten sind Moritz Haidle (Württemberg), Meike Näkel (Ahr), Joachim Heger (Baden), Reinhard Löwenstein (Mosel), Wilhelm Weil (Rheingau) und Philipp Wittmann (Rheinhessen). Die Amtszeit von Präsident und Vize-Präsidenten beläuft sich auf drei Jahre.

Der VDP.Vorstand

AHR

MARC ADENEUER
VDP.Weingut J. J. Adeneuer
Max-Planck-Straße 8
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

E-Mail: JJAdeneuer@t-online.de
Web: www.adeneuer.de

Tel: +49 (0)2641 / 34473

BADEN

JOACHIM HEGER
VDP.Weingut Dr. Heger
Bachenstrasse 19
79241 Ihringen
 

Mail: info@heger-weine.de
Web: www.heger-weine.de

Tel: +49(0)7668 / 995110 

FRANKEN

ROBERT HALLER
VDP.Weingut Bürgerspital z. Hl. Geist
Theaterstraße 19
97070 Würzburg

E-Mail: weingut@buergerspital.de
Web: www.buergerspital-weingut.de

Tel: +49 (0)931 / 3503441

MITTELRHEIN 

JOCHEN RATZENBERGER
VDP.Weingut Ratzenberger
Blücherstrasse 167
55422 Bacharach

Mail: weingut-ratzenberger@t-online.de
Web: www.weingut-ratzenberger.de

Tel: +49(0)6743 / 1337 

MOSEL-SAAR-RUWER 

DR. CARL VON SCHUBERT
VDP.Weingut Maximin Grünhaus
Hauptstr. 1
54318 Mertesdorf

E-Mail: info@vonschubert.de
Web: www.vonschubert.de

Tel: +49 (0)651 / 5111

PFALZ

HANSJÖRG REBHOLZ
VDP.Weingut Ökonomierat Rebholz
Weinstraße 54
76833 Siebeldingen

E-Mail: wein@oekonomierat-rebholz.de
Web: www.oekonomierat-rebholz.de

Tel: +49 (0)6345 / 3439
 

RHEINGAU

WILHELM WEIL
VDP.Weingut Robert Weil
Mühlberg 5
65399 Kiedrich

Mail: info@weingut-robert-weil.de
Website: www.weingut-robert-weil.de

Tel: +49(0)6123 / 2308 

RHEINHESSEN

PHILIPP WITTMANN
VDP.Weingut Wittmann
Mainzer Strasse 19
67593 Westhofen

Mail: info@wittmannweingut.de
Website: www.wittmannweingut.de

Tel: +49 (0)6244 / 905036 

WÜRTTEMBERG

MARKUS DRAUTZ
VDP.Weingut Drautz-Able
Faisststraße 23
74076 Heilbronn

E-Mail: info@drautz-able.de
Web: www.drautz-able.com

Tel: +49 (0)7131 / 177908

SACHSEN / SAALE-UNSTRUT

DR. GEORG PRINZ ZUR LIPPE
VDP.Weingut Schloss Proschwitz
Dorfanger 19
01665 Zadel über Meissen

E-Mail: weingut@schloss-proschwitz.de
Web: www.schloss-proschwitz.de

Tel: +49 (0)3521 / 76760

Unserem VDP.Vorstand gehören neben dem Präsidenten und den sechs Präsiden auch die Vorstände der Regionen und die Geschäftsführerin an. Der Vorstand leitet zwischen den Mitliederversammlungen die Geschicke des VDP.Bundesverbands. Mitglieder des VDP.Vorstands sind neben Steffen Christmann und seinen sechs Vize-Präsidenten Marc Adeneuer (VDP.Weingut J. J. Adeneuer, Ahr), Robert Haller (VDP.Weingut Bürgerspital zum Hl. Geist, Franken), Jochen Ratzenberger (VDP.Weingut Ratzenberger, Mittelrhein), Dr. Carl von Schubert (VDP.Weingut Maximin Grünhaus, Mosel-Saar-Ruwer), Hansjörg Rebholz (VDP.Weingut Ökonomierat Rebholz, Pfalz), Markus Drautz (VDP.Weingut Drautz-Able, Württemberg), Dr. Georg Prinz zur Lippe (VDP.Weingut Schloss Proschwitz, Sachsen / Saale-Unstrut). 

DIE VDP.REGIONALVERBÄNDE

Qualität ist Herkunft – so lautet die prägnante Philosophie des VDP. Deshalb geben wir auch in unserer Organisationsform der Herkunft einen besonderen Stellenwert. Schließlich finden sich in unseren Anbaugebieten sehr unterschiedliche Bedingungen: von der Mosel mit ihren Schiefersteillagen und einer klaren Rieslingdominanz, über die kühle, vom Spätburgunder geprägte Ahr, die sonnenverwöhnte Pfalz bis hin zum Silvanerland Franken und dem besonders im Süden schon fast mediterranen Baden. Jede Region hat also ihre Besonder- und Eigenheiten. Unser Ziel ist es, diese Regionalität mit ihrem Individualismus und ihren Traditionen zu erhalten, zu stärken und im Wein schmeckbar zu machen. Deshalb ist der VDP bis heute in zehn Regionalverbände unterteilt. Von Nord nach Süd sind das Sachsen/Saale-Unstrut, Ahr, Mosel-Saar-Ruwer, Mittelrhein, Rheingau, Rheinhessen, Franken, Pfalz, Württemberg und Baden. Historisch betrachtet waren übrigens solche regionalen Winzervereinigungen auch die Keimzelle des VDP. 1910 schlossen sich die „Vereinigung Rheingauer Weingutsbesitzer“, die "Vereinigung Rheinhessischer Naturwein-Versteigerer“, der „Verein der Naturweinversteigerer der Rheinpfalz“  und der „Trierer Verein von Weingutsbesitzern der Mosel, Saar und Ruwer“ zum „Verband Deutscher Naturweinversteigerer“ zusammen, aus dem später der VDP wurde.