Versteigerungsbedingungen

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Regionale Bedingungen

Die Regionalvereine haben durch die unterschiedlich gewachsenen Traditionen der Versteigerungen, auch unterschiedliche Versteigerungsbedingungen. Diese können Sie unter der jeweiligen Region nachlesen.
Mosel-Saar-Ruwer
Nahe / Ahr
Rheingau


Mitsteigern - Kommissionäre

Gebote darf jeder Weinfreund abgeben, aber im Saal dürfen nur die zugelassenen Kommissionäre steigern. Diese fachkundigen Mittler nehmen Ihre Gebote gerne noch bis unmittelbar vor Versteigerungsbeginn entgegen. Eine Liste der wichtigsten Kommissionäre haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

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Durch Mitsteigern aus der Ferne den Lieblingswein sichern

Auch in diesem Jahr können Weinliebhaber und –fachleute, denen es nicht vergönnt ist persönlich bei den Weinversteigerungen dabei zu sein, rund um den Globus bei allen drei Auktionen virtuell online mitbieten. Hier finden Sie  eine Liste von Kommissionären, die gerne auch Steigaufträge entgegen nehmen. Ähnlich wie die Broker an der Wertpapierbörse, arbeiten die Kommissionäre für ihre Auftraggeber und kümmern sich um Gebote, Zahlungen und Versand. Auch die VDP-Regionalbüros nehmen Steiggebote schon im Vorfeld der Versteigerung an.

 

Die „nasse“ Versteigerung – ein Erlebnis

Das Mitsteigern kann natürlich nicht das Vor-Ort-Erlebnis ersetzen: Sämtliche Auktionen beginnen mit einer Vorprobe aller Weine am Morgen. Bei der „nassen“ Versteigerung am Nachmittag werden alle Weine mit Ausnahme der Unikate und Raritäten vor dem Aufruf durch den Auktionator nochmals ausgeschenkt. Ein Kombiticket, das Vorprobe und Versteigerung umfasst, ist in allen Regionen erhältlich und kann selbstverständlich auch online geordert werden.

Die Versteigerungen sind für die Prädikatsweingüter schon seit ihrer Gründung 1897, als sie noch als Naturweinversteigerer firmierten, ein Gradmesser für die Marktbedeutung deutscher Spitzenweine. Der feine Unterschied bei den Versteigerungen der Prädikatsweingüter ist, dass sämtliche Weine direkt aus den Erzeugerkellern kommen - Garantie für Authentizität und Qualität der Weine. Und nur die besten Weinpartien eines Jahrgangs kommen unter den Hammer: Lagenweine vom Kabinett bis zur Trockenbeerenauslese. Die Weine des jüngsten Jahrgangs dominieren, wenige Raritäten ergänzen das Angebot.

Die Taxpreise bewegen sich von erschwinglich bis kostspielig, je nach Renommee des Winzers, Jahrgang, Herkunft und Qualität des Weines sowie Zahl der verfügbaren Flaschen. Nicht selten wurden neue Weltrekorde für junge Weine erreicht. So geschehen im Jahr 2000, als das Weingut Robert Weil für eine 1999 Kiedrich Gräfenberg Riesling Trockenbeereneauslese DM 6.235,00 erzielte, oder im Jahr 2001 als das Weingut Egon Müller-Scharzhof aus Wiltingen an der Saar diesen Rekord mit DM 9228,-- für eine 0,75 l Flasche 1994er Scharzhofberger Riesling Trockenbeerenauslese noch übertraf.

Der Bundesverband der Prädikatsweingüter veranstaltet außerdem ungefähr alle 10 Jahre eine Spitzenwein-Raritäten-Auktion, zuletzt im Jahr 1997, die nächste ist für das 100-jährige Jubiläum des Verbandes 2010 ins Auge gefasst. „Den absoluten Rekord erzielte im Jahr 1987 eine Flasche 1735 Johannisberger Riesling des Weingutes Schloss Schönborn, die ein deutsch-kanadischer Unternehmer namens Apfelbaum für DM 53.000 (ca. € 26.000) ersteigerte. Dies spricht für das Potential, das in unseren mit großem handwerklichem Können, in den besten Weinbergslagen erzeugten Weinen klassischer Rebsorten schlummert. Nur wer selbst solche Momente einer Auktion miterlebt hat, kann nachvollziehen welche Begeisterung von Wein ausgehen kann.“ kommentiert Michael Prinz zu Salm-Salm, Präsident der Prädikatsweingüter.

Die stetig wachsende Präsenz internationaler Gäste aus USA, Japan, Benelux, Skandinavien, Schweiz und zunehmend auch Osteuropa zeigt welche Rolle die alljährlichen Weinversteigerungen für das Ansehen des Deutschen Spitzenweines im Ausland spielen. Sie sind Auktionen, bei denen die Wertschätzung für den neuen Spitzenwein-Jahrgang in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes erprobt und fixiert wird.